Jürgen Holstein BLICKFANG Bucheinbände und Schutzumschläge Berliner Verlage 1919 - 1933
Einführung von Jürgen Holsten Mit 18 Textbeiträgen und einem Register Text deutsch  Leinen mit Schutzumschlag, Format 25 x 28 cm 520 Seiten mit 1000 Abbildungen in farbe. Gestaltung: Dorén + Köster, Berlin Privatdruck, Berlin 2005 vergriffen / Out Of Print Einleitung Erstmalig wird das vernachlässigte Gebiet der Einband und Umschlaggestaltung der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in den Mittelpunkt einer umfangreichen Veröffentlichung gestellt. Das Buch ist Lesebuch, Bilderbuch und Nachschlagewerk zugleich. Es bietet einen anschaulichen Blick auf die Vielfalt und das Können der Graphiker, Typographen, Illustratoren sowie der Einband- und Umschlaggestalter in der Weimarer Republik, als die deutsche Buchkunst ihren letzten Höhepunkt erreichte. In 18 Textbeiträgen wird das »Buch aus dem Schaufenster« unter ästhetischen und kulturpolitischen Aspekten behandelt. Blickfang bietet Material und Information zu einem herausragenden Kapitel deutscher Designgeschichte und wendet sich an Gebrauchsgraphiker, Kunst- und Kulturhistoriker, Bibliothekare und Buchgeschichtler, Antiquare und darüber hinaus an alle Freunde des schönen Buches.  Vorwort von Christoph Stölzl „Wozu braucht einer eine Bibliothek, der nicht weiß, was es heißt, ein Buch im Vorbeigehen zu streicheln? ... Warum braucht einer eine Bibliothek, der nicht weiß, was es heißt, in einem Buch nur so zu blättern? ... Wer aber eine Bibliothek mit Recht besitzt, der weiß, daß die Bücher nicht nur einen lesbaren Inhalt haben, sondern auch eine fühlbare Stimmungsatmosphäre, eine sichtbare Aura, und in Typographie und Einband eine Physiognomie, ein Gesicht, das einem das Herz warm hält wie die Porträts der Freunde an der Wand.“ Das hat Béla Balázs 1923 geschrieben. Der geniale ungarische Feuilletonist der zwanziger Jahre, der sich nach eigenem Bezeugen einmal durch das Betrachten eines typographisch makellosen frühen Tacitus-Druckes vor dem Selbstmord gerettet hatte, wäre wahrscheinlich fast um den Verstand gekommen, wenn er die Sammlung Holstein hätte kennenlernen können. Um den Verstand – vor Glück natürlich. Was soll man zu diesem nicht endenden Strom von Meisterwerken sagen? Schatzkammer? Paradies? Enzyklopädie? Lehrpfad? Woher kommt es, daß für jeden, der Augen zu sehen hat, die Buchumschläge aus der Weimarer Republik eine unerhörte Lebendigkeit haben? Sie atmen, sie lächeln uns zu oder blicken uns ernst und tapfer an. Sie vibrieren und tanzen. Warum? Das hat mit der Vieldeutigkeit des Mediums zu tun, mit der Mischung von profanem Zweck und ehrgeizigster Kreativität, mit der Phantasie, die ein altes Buch unweigerlich wachruft: Wer hat es in der Hand gehabt, welches verborgene Leben hat es begleitet? Das Phänomen Buchumschlag ist mit den üblichen Sprachformeln der Kunstgeschichte schwer zu beschreiben, weswegen die Geschichte der Buchkunst ja auch ein Orchideenfach für Connaisseurs geblieben ist. Die beim Buch beteiligten Künste, ob Typographie, Buchbinderei oder Umschlagsentwurf, sind, seit die „autonome“ Kunst in der Moderne das Ideenbanner ergriffen hat, meistens als bloßes Echo-Phänomen registriert worden, eben als „angewandte“ Kunst. Gegen den auch im 20. Jahrhundert vitalen Dauermythos des Tafelbildes kommt das bedeutendste Plakat, der erstaunlichste Buchumschlag bis heute nicht an. Buchkunst ist deshalb ein Thema für verschwiegene Süchtige geblieben. Aber wie soll es auch anders sein? Sie ist eine synästhetische Sache. Bücher muß man, so wie es Balázs beschreibt, in die Hand nehmen, streicheln, als Fetisch und „Berührungsreliquie“ erfahren dürfen, sie verlangen nach der gleichen intimen Zuwendung wie Juwelen. Bücher darf, Bücher muß man bisweilen ins Bett mitnehmen, Gemälde nie. Für „Blickfang“ aber gilt, was Hermann Kafka seinem Sohn Franz zurief, als dieser ihm seine erste Publikation mitbrachte. „Leg’s auf den Nachttisch!“ Denn man kann ein solches Buch nicht einfach lesen und dann beiseite legen. Es ist eine ständige Verlockung, auf der Landkarte der zwanziger Jahre herumzuwandern. In Sachen der Buchkunst vermißt diese Karte die beste aller Welten. Wer geglaubt hat, sich einigermaßen auszukennen, wird eines Besseren belehrt. Da ist zwar die beglückende Wiederbegegnung mit den großen Legenden-Figuren wie Heartfield, Gulbransson, George Grosz, Masereel, Lucian Bernhard, Tschichold, Salter und E. R. Weiss, um nur ein paar zu nennen. Sie wären allein schon staunenswert in der Fülle ihrer Produktivität. Aber neben ihnen erscheint hier zum ersten Mal die ganze tiefgestaffelte Talenteschar von Namen, die auch Kenner der zwanziger Jahre noch nie gehört haben. Es ist ein unschätzbares Verdienst der akribischen Forschung der Autoren, hier einer ganzen Generation kunsthistorische Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Berlin, die „Menschenwerkstatt“ (Heinrich Mann, 1920), war als Magnet für Talente aus ganz Europa noch viel erfolgreicher, als wir es bisher gewußt haben. Kein Computer half den Gestaltern jener Zeit, keiner egalisierte aber auch die individuellen Handschriften der Künstler. Buchstaben wurden von Hand gezeichnet, bevor sie in Blei gegossen wurden, Collagen mit der Schere montiert, lithographierte Illustrationen mühsam in den Druckprozeß eingefügt, Prägestempel raffiniert gefeilt. Was die Entwerfer mit diesen von heute aus gesehen primitiven technischen Voraussetzungen an Effekten zauberten, ist atemberaubend. Gerade weil alles auf das handwerkliche Genie des Buchkünstlers ankam, atmen viele der Umschläge die Frische von Originalgraphiken. Weit offen stehen die Fenster der Buchkunst zu den wichtigen Strömungen der Zeit: Expressionismus, Verismus, Neue Sachlichkeit, Konstruktivismus, Photographie und Art deco werden zitiert, meistens aber in etwas ganz eigenes, dem Buch angemessenes verwandelt. Nicht „angewandt“ ist die zeitgenössische Kunst, sondern anverwandelt, in eine neues, nie Gesehenes, oft Spielerisches transponiert – Konzeptkunst oft, Miniaturisierung des Tafelbildes nie. Man kann Buchumschläge nicht trennen von den Texten, die sie umhüllen und für die sie Aufmerksamkeit erheischen. „Blickfang“ ist auch ein Denkmal für die Weite und Vielfalt der geistigen Positionen der „Weimar Culture“. Der englische Begriff ist hier bewußt gewählt, weil unsere neutrale Terminologie der „zwanziger Jahre“ weniger deutlich auf die stimulierende, ja die unverzichtbar herausfordernde Wirkung der ersten deutschen Republik verweist. Die vorliegende Publikation zeigt, daß das demokratische Deutschland alle Chancen besaß, ein Labor vorbildlicher Weltkultur zu werden. Wieviel geistvolle, mutige Verleger, wieviel originelle Positionen, wieviel Freimut bei den Themen! Es mutet immer wieder wie ein Wunder an, mit welcher Geschwindigkeit sich nach dem Ende des Kaiserreiches ein liberaler, aufklärerischer, international gesinnter Zeitgeist wenn nicht durchsetzte, so jedenfalls Gehör verschaffte. Von der Sozialismusdiskussion zur Frauenemanzipation und Jugendproblematik, vom politisch engagierten Reisejournalismus bis zur „jüdischen Frage“, von den Architektur- und Städtebaudiskussionen bis zum Kino – das Buch spiegelt den freien, neugierigen Geist jener Zeit und erzählt in den Biographien der Autoren, Verleger und Buchgestalter zugleich ein „Unwiederbringlich“. Denn der größte Teil dieser Kultur wurde nach dem 30. Januar 1933 zertrampelt, verbrannt, ihre Schöpfer verfolgt oder aus dem Land getrieben. Was hier zusammengetragen, erforscht, liebevoll ins Licht der Wissenschaft gestellt worden ist, sieht vielleicht von weitem wie eine „Spezialsammlung“ aus. In Wirklichkeit ist es ein Denkmal für den „Möglichkeitssinn“ des besseren Deutschlands zwischen 1918 und 1933. Wen würde der Anblick dieses Denkmals nicht still und wehmütig machen, traurig über soviel Anfang, dem die Vollendung verwehrt wurde? Berlin, April 2005 Buchumschläge und Einbände in 86 Kapiteln | Sechs Verleger – sechs Erfolge Amerika – aufmerksam betrachtet Anarchismus – historisch Anthologien – literarische Pulsmesser Architektur – Visionen und Resultate Karl Arnold – Hoppla, wir leben Autoren im Porträt – meist photographiert Autos – gestern Herbert Bayer – Sonderfall Hans Bellmer – vor der Puppe Berlin – Potpourri Blut – heikles Gestaltungsmotiv Bertolt Brecht – Im Dickicht der Städte Büchergilde Gutenberg – Buchgemeinschaft der deutschen Drucker Der Bücherkreis – Wissen ist Macht Bücherreihe deutscher Arbeiterdichter – Lyrik im Taschenformat Buntpapierbände – ansprechende Einbandlösung Bruno und Paul Cassirer – berühmte Verleger-Vettern Werner Eggert – politischer Photomonteur Kurt Ehrlich und Delta Verlag – Schilderungenen aus der Demimonde Einfarbige Kartonagen – Vorläufer des Taschenbuchs Faschismus – Heilslehre aus Italien Film – Medium der Zeit Fliegen – das neue Welterlebnis Frauen – Schicksale Fünfzig schönste Bücher – eine Auswahl Gefängnis – Berichte Betroffener Joachim Goldstein – Verleger in Berlin und Tel-Aviv Karl Gossow – linker Buchgestalter Elena Gottschalk – die unbekannte Verlegerin George Grosz – kritischer Zeitzeuge mit spitzem Stift Olaf Gulbransson – Porträtist berühmter Zeitgenossen John Heartfield – nichts als Meisterwerke Heiteres – gedruckte Lebenshilfen Franz Hessel und E. R. Weiß – eine glückliche Symbiose Illustrierte Kartonagen und Pappbände – attraktive Lösungen (I) Illustrierte Leinenbände – attraktive Lösungen (II) Jüdisches Jugend – Fragen und Probleme Erich Kästner – Dichter für groß und klein Ludwig Kainer – Zeichner eleganter Damen Kinder- und Jugendbuch – Vorbildliches und Berühmtes Egon Erwin Kisch – der rasende Reporter César Klein – Künstler und engagierter Republikaner Krieg – das Grauen in Schrift und Bild Kunst und Künstler Frans Masereel – in seiner besten Zeit Georg Alexander Mathéy – gefälliger Buchkünstler Walter Mehring – künstlerische Doppelbegabung Hans Meid – vielbeschäftigter Buchillustrator Musik, Tanz, Theater – nicht alles politisch Nachkrieg – Der Krieg nach dem Kriege Paragraph 218 – das Abtreibungselend Péle-Mele Pewas – kritischer Photomonteur Photo im Jugendbuch – Ersttaten Der politische Dichter – Kunst ist Waffe! Hermann Reckendorf – Verlag mustergültiger Gestaltung Reisen – die große Sehnsucht Reklame – auf Papier Joachim Ringelnatz – dichtender Seemann Rote Quadriga – Heartfield, Sinclair und Zur Mühlen im Malik-Verlag Russen in Berlin – auf Durchreise Sacco und Vanzetti – Justizskandal Georg Salter – neue Funde Rudolf Schlichter – Erotiker, Spießer – und großartiger Zeichner Schmutz und Schund – konträre Ansichten Schreibschrift – Handschrift als Druckschrift Adalbert Schultz – Einzelgänger unter Verleger-Kollegen Sowjetunion – Die große Utopie Sport – noch kein alles beherrschendes Thema Stars and Stripes – Symbol der Freiheit Talentfischer – S. Fischer, Ernst Rowohlt und die anderen Tiere – Luft, Land und Wasser Jan Tschichold – Purist unter den Buchgestaltern Typographisch geprägte Leinenbände – klassische Lösung Umschläge mit Photographie – ins Auge springende Modernität Unterhaltungsromane – von lau bis heiß Paul Urban – Freund Heartfields, verschollen in Rußland Heinrich Wandt – und die Etappe Gent Emil Rudolf Weiß – Meister deutscher Buchkunst Behne · César Klein Werbedienst Volksbeauftragter, 1918-1919 – Fackeln für die Republik Zeitgenössische Literatur – eine Handvoll Verschiedenes Zeitschriften – mehr oder minder erfolgreich Vor 1933 – Unruhe allerorten Letztes Kapitel |  | | Franz Schulz (Herausgeber). Eros. Klassische Liebesdichtung. Ausgewählt und mit Vorwort von F. Schulz. Berlin, Rudolf Kaemmerer 1925. 11, 199 S. 230 x 143 mm. Kartonage mit Einbandillustration von John Heartfield in Orangerot und Schwarz über volle Breite unter Verwendung einer bearbeiteten Photographie. In Druckbuchstaben auf Umschlag signiert. | |  | | Rena Felden. Herzen im Kampf. Roman. Berlin, Zeitschriftenverlag AG 1933. 222 S. 196 x 135 mm. Kartonage mit Photomontage unter Verwendung einer Luftaufnahme vom Rathaus Schöneberg in Berlin über beide Deckel und Rücken in Gelb und Grau von Cesar Domela. | |  | | Maria Leitner. Hotel Amerika. (Reportage-Roman.) Berlin, Neuer Deutscher Verlag 1930. 314 S. 190 x 128 mm. Kartonage mit farbiger Umschlagmontage von John Heartfield, gestaltet in Anlehnung an das Sternenbanner. | |  | | Peter Paul Althaus. Jack der Aufschlitzer. Rund zwei Dutzend Lieder. (Die tollen Bücher, Band 3.) Berlin, Elena Gottschalk 1924. 32 S. Mit 5 ganzseitigen Kreidezeichnungen von Rudolf Schlichter. Pappband mit aufgezogener Photomontage über beide Deckel und blutroter Schrift von Hans Bellmer. | | | 12 Autoren — 18 Beiträge | Christoph Stölzl | | Vorwort | | Jürgen Holstein | | Einführung | | Wolfgang Kaiser | | Buchgemeinschaften der Arbeiterbewegung | | James H. Fraser | | German influence on American graphic design: a few speculations | | Harald Stucke | | »Die fünfzig schönsten Bücher.« Die vier historischen Wettbewerbe, Leipzig 1929 – 1932. Vollständiges Verzeichnis mit Einleitung | | Herbert Meinke | | Heartfield. Montage, Politik und Gewissen | | Rainer Laabs | | Bibliophile Druckwerke in der Frühzeit des Propyläen-Verlages | | Roland Jaeger | | Ausstellungskataloge im Abonnement: Die »Veröffentlichungen des Kunstarchivs« | Esther Winkelmann und Heiko Schmidt | | Aufmarsch von Heinz Tiessen und Mann im Beton von Walter Gronostay. Zwei Klavierauszüge von Chorwerken des Deutschen Arbeiter-Sängerbundes | | Roland Jaeger | | »Künstlerisch Gutes in werbegerechter Form«. Die internationale Zeitschrift Gebrauchsgraphik | | Frank Hermann | | Avantgarde und Kommerz. Der Verlag Die Schmiede Berlin, 1921 – 1929 | | Peter Nils Dorén | | Die Kunst Blicke zu fangen. Zur Typographie der Umschläge und Einbände | | Herbert Meinke | | Spiel mit hohem Einsatz. Über Ernst Rowohlt | | Frank Hermann | | Rowohlt Verlag und Malik-Verlag: Ein Vergleich in Zahlen | | Roland Jaeger | | »Orbis Terrarum« und »Das Gesicht der Städte«: Photobücher über Länder und Metropolen | | Wolfgang Kaiser | | Rudolf Schlichter | | Wolfgang Kaiser | | Heinrich Wandt | | Christian Vogel | | Propaganda für die Republik. Die Broschüren des Werbedienstes der deutschen sozialisitischen Republik in der Revolution 1918/19. Mit einer Bibliographie. | |  | | Otto Mänchen-Helfen. Drittel der Menschheit. Ein Ostasienbuch. Berlin, Der Bücherkreis 1932. 193 S. 225 x 140 mm. Maisgelber Leinenband mit rostroter Betitelung und Umschlag mit Piktogramm in Schwarz und Gelb auf Weiß. Einbandentwurf und Typographie Jan Tschichold. | | | INDEX Buchgestalter Index (Auswahl) | Karl Arnold Otto Arpke Hans Baluschek Herbert Bayer Hans Bellmer Lucian Bernhard Werner Beucke Friedrich Böer Erich Büttner Walter Buhe Rafaello Busoni Cesar Domela Werner Eggert F. H. Ehmcke Karl Gossow Rudolf Großmann George Grosz Olaf Gulbransson Wenzel A. Hablik John Heartfield | | Ludwig Kainer Max Keilson George G. Kobbe Alfred Kubin El Lissitzky Jeanne Mammen Frans Masereel G. A. Mathéy Walter Mehring Hans Meid Erich Mende László Moholy-Nagy Johannes Molzahn Caspar Neher Erich Ohser Emil Orlik Jules Pascin Max Pechstein Pewas Paul Pfund Paul Renner Karl Rössing | | Georg Salter Christian Schad Rudolf Schlichter Paul Simmel Renée Sintenis Bruno Skibbe Max Slevogt Marcel Slodki Fritz Stammberger Hugo Steiner-Prag Sasha Stone Kurt Szafranski Wladimir Tatlin Walter Trier Georg Trump Jan Tschichold Ernst Ullmann Paul Urban Karl Walser E. R. Weiß Jupp Wiertz Julius Zimpel | Autoren Index (Auswahl) | Rudolf Arnheim Nathan Asch Hugo Ball Ernst Barlach Johannes R. Becher Adolf Behne Walter Benjamin Gottfried Benn Alice Berend Jack Bilbo Franz Blei Rudolf Blümner Rudolf Borchardt Bertolt Brecht Max Brod Louis Bromfield Arnolt Bronnen Alfred Brust Francis Carco Blaise Cendrars René Clair Jean Cocteau Colette Joseph Conrad Curt Corrinth Bernhard Diebold Alfred Döblin John Dos Passos Tilla Durieux | | Axel Eggebrecht Ilja Ehrenburg Carl Einstein Hans Fallada William Faulkner Otto Flake Ernst Glaeser Claire Goll Werner Gräff Willy Haas Walther Harich Heinrich Hauser Konrad Heiden Ernest Hemingway Max Herrmann-Neiße Franz Hessel Magnus Hirschfeld Max Hoelz Ödön von Horváth Ernst Jünger Franz Jung Erich Kästner Alfred Kerr Egon Erwin Kisch H. R. Knickerbocker Max Kommerell Else Lasker-Schüler Jack London | | Klaus Mann Carlo Mierendorff Robert Musil Mynona Erwin Piscator Marcel Proust John Reed Wilhelm Reich Erich Maria Remarque Joachim Ringelnatz Joseph Roth Anna Seghers Tom Seidmann-Freud Walter Serner Upton Sinclair Slang Sling Philippe Soupault Alexander Tairoff Bruno und Max Taut Ernst Toller Sergej Tretjakow Leo Trotzki Herwarth Walden Robert Walser Günther Weisenborn Paul Westheim Carl Zuckmayer | Verlage Index (Auswahl) | Agis Alf Häger Auriga Bauwelt Benjamin Harz Biko Brehm Brunnen Bruno und Paul Cassirer Büchergilde Gutenberg Delta Der Sturm (H. Walden) Der Syndikalist Die Schmiede Dietz Elena Gottschalk Erich Reiss Ernst Pollak Ernst Rowohlt Eysler & Co Fritz Gurlitt Gustav Kiepenheuer Herbert Stuffer Hermann Reckendorf Horen Hoym Nachf. | | Internationaler Arbeiter-Verlag Julius Bard Kindt und Bucher Kurt Ehrlich Malik Mopr Mosse Neuer Deutscher Verlag Paul Steegemann Philo Verlag Propyläen-Verlag Rabenpresse (V. O. Stomps) S. Fischer Scherl Sieben-Stäbe Transmare Universitas Verlag der Jugendinternationale Verlag Junge Garde Verlag Rote Hilfe Deutschlands Wasservogel Williams & Co | |  | | Henri Guilbeaux. Wladimir Iljitsch Lenin. Ein treues Bild seines Wesens. Ins Deutsche unter Mitwirkung von Rudolf Leonhard. Berlin, Verlag Die Schmiede 1923. 174 S. Mit 14 Abbildungen. 235 x 157 mm. Beschriftete Kartonage. Einbandentwurf Georg Salter. | |  | | Max Kommerell. Der Lampenschirm aus den drei Taschentüchern. Eine Erzählung von gestern. Berlin, S. Fischer 1940. 370 S. und 3 Bilder. 188 x 115 mm. Gelbes Leinen. Umschlag farbig illustriert über Vorder- und Rückseite von E. R. Weiß. | |  | | Werner Gräff. Es kommt der neue Fotograf! (Unter Mitarbeit von Hans Richter.) Berlin, Hermann Reckendorf 1929. 126 S. Mit circa 150 Photographien. 258 x 185 mm. Orangerotes Leinen mit blau geprägter, schräg einmontierter Schrift in Versalien. Umschlag mit Photomontage, die im Buch nicht enthalten ist. Buch- und Umschlagentwurf Fritz Adolphy. | |  | | Robert Musil. Der Mann ohne Eigenschaften. Roman. 2 Bände. Berlin, Ernst Rowohlt (bzw. nur: Rowohlt) 1930 und 1933. 1074 und 605 S. 194 x 120 mm. In der Farbe leicht voneinander abweichende Leinenbände in Hellgrau bzw. hellem Ocker mit Signet auf Vorderdeckel und Rücken in Braun und Rot bzw. Blau und Rot. Einbandentwurf E. R. Weiß. Der erste Band noch in dem beschrifteten Original-Karton. Dazu als Variante Wiener Exilausgabe. | | |
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